Oldschool tattoo

Oldschool Tattoo

OldSchool Tattoos, der klassische Stil der Anfangsjahre, zeichnet sich durch kräftige Linien, starke Farben und einfache Motive aus.

Wir kennen diesen Stil ursprünglich von Seefahrern: raue Kerle, die loszogen und übers Meer in unbekannte Länder reisten. Wenn sie nach Hause zurückkehrten, hatten sie nicht nur unglaubliche Geschichten zu erzählen, sondern auch Kunstwerke auf den Armen, die sie sich in der Fremde in die Haut haben stechen lassen. Eine Tätowierung war damals nur etwas für Abenteurer. Ein durchbohrtes Herz, ein Anker oder eine schöne Frau auf dem Arm oder auf der Brust war eine bleibende Erinnerung an das Meer, fremde Hafenstädte, Aberglaube und einsame Stunden.

Die meisten Tätowierungen waren ein Ausdruck des Glaubens, Aberglaubens oder der Seefahrersymbolik.

Eine Windrose oder Schwalbe für den richtigen Kurs oder die ersten fünftausend Seemeilen. Der griechische Meeresgott Poseidon symbolisierte die Überfahrt des Äquators. Eine Geisha, ein Drache oder ein Hula-Mädchen bedeutete, dass der Matrose exotische Orte besucht hatte. Ein Hahn auf dem rechten Fuß sollte gegen den Ertrinkungstod schützen.

In der amerikanischen Marine waren Tätowierungen von nackten Frauen tabu. Wer in den Wehrdienst eintrat, musste sein Pin-up Girl zuerst mit einem anderen Motiv überdecken lassen. Ab den 50er Jahren wurde die Tätowierkunst immer stärker von asiatischen Motiven geprägt. Drachen und Schlangen zierten die Haut.

Und obwohl OldSchool nie ganz verschwunden war, erlebt dieser Stil zusammen mit dem Lifestyle der 50er ein Revival.

Herzen, Anker und Schwalben haben ein Comeback gemacht und zwar nicht nur bei Matrosen und Motorradfahrern.

Heute sind OldSchool Tattoos auf Rücken und Brust bei Frauen sehr beliebt und Männer wählen wieder Sailor Jerry Tätowierungen auf den Unterarmen.